Historie
1978 wurde das Fortbildungszentrum der Zahnärztekammer Nordrhein fertiggestellt und eingeweiht. Damit begann ein neuer Abschnitt in der Fortbildung der Kammer. Bewährtes wurde fortgeführt und Neues auch begonnen.
Der Hörsaal mit 120 Plätzen - ausgerüstet mit den modernsten technischen Medien und zusätzlich bestückt mit einer Diskussionsanlage und einer Simultanübersetzungsanlage - erlaubt es jedem Zuhörer, in direkte Kommunikation mit dem Referenten zu treten. Eine Videoübertragungsanlage und ein zahnärztlicher Behandlungs-platz wurden mit modernster Technik in den neuen Hörsaal integriert. Eine Glaswand zwischen dem Behandlungsplatz und dem Auditorium trägt bis heute modernen hygienischen Anforderungen Rechnung, ohne den persönlichen Kontakt zwischen Referenten und Patient einerseits und dem Auditorium andererseits zu unterbrechen. Die fahrbare Projektionswand zwischen Hörsaal und Behandlungsplatz ist ebenfalls eine technische Besonderheit, die sich in all den Jahren bestens bewährt hat.
Ein auf neuesten ergonomischen Erkenntnissen basierender Boxensaal mit 8 voll eingerichteten Behandlungsplätzen steht zur Verfügung. Ein Novum sind auch das zahntechnische Labor mit 16 Arbeitsplätzen, das Mundhygienezentrum mit 22 Zahnputzbrunnen und weitere 8 Seminarräume mit modernsten audiovisuellen Einrichtungen. Ebenso prägt die ins Institut integrierte Cafeteria, die allen Kursteilnehmern in den Pausenzeiten zur Verfügung steht, den Charakter des Fortbildungszentrums, fördert sie doch den kollegialen Gedankenaustausch untereinander.
Rückblickend ist festzustellen, daß die immensen planerischen und organisatorischen Vorbereitungen sowie die vielen Überlegungen zur sparsamen und zweckmäßigen Verwendung der vorhandenen Mittel erfolgreich waren. Nicht zuletzt haben Sie uns dies durch Ihre rege Teilnahme an den angebotenen Fortbildungsveranstaltungen bestätigt.
In den vergangenen Jahren haben namhafte Referenten aus unserem Land, aus dem europäischen Ausland und auch aus Übersee an unserem Institut die Fortbildung aktiv mitgestaltet. Ihnen allen gilt unser Dank, denn ohne sie wäre nicht der heute zu verzeichnende Erfolg eingetreten. Der Anschluß an den jeweiligen neuesten Stand der Entwicklung auf allen Gebieten der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde konnte durch einen ständigen intensiven Informationsfluß, vermittelt durch Kapazitäten aus Wissenschaft und Praxis, gewährleistet werden. Hier waren immer allein wissenschaftlich-fachliche Maßstäbe ausschlaggebend.
Neben der in den ersten Jahren überwiegend durchgeführten zahnärztlichen Fortbildung ist in den letzten Jahren nun auch vermehrt die Anpassungsfortbildung für Zahnmedizinische Fachangestellte, die Offene Baustein-Fortbildung (OBF) für Zahnmedizinische Fachangestellte zur Zahnmedizinischen Fachassistentin (ZFA; ZMP; ZMV; AZP) und die Kassenzahnärztliche Fortbildung in das Programmangebot eingeflossen.

